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Tagungsprogramm

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Donnerstag, 21.09.2017
12 Uhr Begrüßungsworte

12.30 Uhr Keynote: Der Nutzen erfolgreicher Fließgewässerrenaturierung infolge gesteigerter Ökosystemdienstleistungen
von Gewässern und Auen (Dietmar Mehl, biota Institut)

13:00 - 14:30 Perspektive Naturschutz

FFH-Lebensraumtypen der Auen in Brandenburg/an der Oder
Armin Herrman, Landesamt für Umwelt Brandenburg

Informationen zur Einführung des Dynamischen Schöpfwerkmanagements ab 2016 in Polder A/B
Michael Tautenhahn, Nationalparkverwaltung Unteres Odertal

Fließgewässer- und Moorrenaturierung - Faktoren für eine erfolgreiche Projektdurchführung
Eva Sieper-Ebsen, Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg


15:00 - 17:00 Perspektive Wassermanagement

Wasser- und Bodenverbände als Partner erfolgreicher Renaturierungsprojekte
Christine Schmidt, Wasser- und Bodenverband Welse

Lateralvernetzung von Fluss und Aue im Kontext zwischen Naturschutz und Wasserwirtschaft - Grundlagen, Synergieeffekte und Maßnahmen
Karl-Heinz Jährling, Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt

Erste Erfahrungen bei der Festsetzung von Überschwemmungsgebieten im Land Brandenburg
Wolfgang Müller, Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg  (Neu!)

Ökosystemleistungen an Bundeswasserstraßen und Ansätze ihrer Inwertsetzung
Katharina-Susanne Raupach, Universität Göttingen


17:30 - 18:00 Kommunikation und Kooperation, Teil 1

Aleatorische Beteiligungsverfahren in der Wasserwirtschaft am Beispiel des BMBF-Forschungsprojekts Energetische Optimierung des Gesamtwassersystems
Mark Schwalm, Institut für Demokratie- und Partizipationsforschung, Bergische Universität Wuppertal


Ab 19 Uhr gemeinsamer Abend



Freitag, 22.09.2017
8:30 - 9:30 Perspektive Tourismus und Kulturlandschaft

Naturnahe Fließgewässer als Instrument zur Wissensvermittlung bei verschiedenen Zielgruppen
Frauke Bennett Flusslandschaft Reisen

Ökologisch oder schön? Der ästhetische Blick auf Naturlandschaften
Jürgen Peters, HNE Eberswalde


10:00 - 10:45 Perspektive Landwirtschaft

FÄLLT AUS Von der Höchstertragskonzeption zur moorschonenden Stauhaltung
Nanett Nahs, Nationalparkverwaltung Unteres Odertal

FÄLLT AUS Betriebliche Anpassung an die extensive Grünlandnutzung in Poldern des Nationalparks
Herr Dehnert, Landwirtschaftsbetrieb Dehnert

Möglichkeiten der Reaktivierung von Altmäandern der Dahme im FFH-Gebiet "Dahmetal" im Rahmen des EU-Life Projekts "Feuchtwälder": Abschnitt Staaksmühle - Freisdorf
Tim Bornholdt, Nationalparkverwaltung Unteres Odertal  (Neu!)

Alternative Nutzungskonzepte in "constructed wetlands"
Aldert van Weeren, Wetland products  (Neu!)


11:00 - 13:30 Kommunikation und Kooperation, Teil 2

Menschen, Fließgewässer, Moore - Ein Spannungsfeld der Renaturierungspraxis
Ron Meier-Uhlherr, EU-LIFE Projek Schreiadler/LfU Brandenburg  (Neu!)

Projekt "Lebenswerte NATURA 2000 Gebiete"
Laura Klein, NABU Brandenburg

Moderationsverfahren bei Naturschutzgroßvorhaben am Beispiel Spreewald
Elke Baranek, Europarc Deutschland

Der Masterplan Ems 2050 - wirkungsvolle Öffentlichkeitsarbeit als Schüssel für erfolgreiches "Bohren dicker Bretter"
Peter Pauschert, NLWKN Betriebsstelle Brake-Oldenburg

Gewässerentwicklungskonzept "Schwielochsee"
Isabell Hiekel, Landesamt für Umwelt Brandenburg


Mittagspause (1 Stunde)

Gewässerschutz - Gemeinsamen Nutzen erkennen und kommunizieren
Beate Gall, NaturschutzKonzepte


15:15 - 18:00 Gesprächsrunden

Gewässerschutz - Gemeinsamen Nutzen erkennen und kommunizieren
Beate Gall, NaturschutzKonzepte

Sprechblase


In den moderierten Gesprächsrunden wird es die Gelegenheit geben, sich über die Themen der Vorträge auszutauschen. Um flexibel auf die Diskussionen und Inhalte der Vorträge eingehen zu können, werden die Hauptthemen der einzelnen Gesprächsrunden erst während der Tagung festgelegt.

Die Gesprächsrunden orientieren sich allerdings an den Leitfragen der Tagung:

  1. Wie verstehen verschiedene Nutzergruppen das Anliegen und die Ziele des Gewässer-/Auenschutzes? Wie nehmen sie den Naturschutz wahr?

  2. Welche Fragen haben die Landnutzer an den Natur- und Gewässerschutz bzw. im Zusammenhang mit der Umsetzung von Umweltrichtlinien?

  3. Wie können bei zukünftigen Maßnahmen verschiedene Bedürfnisse integriert werden?

  4. Welche Überschneidungen und Diskrepanzen gibt es bei den Ansprüchen an Auen/Gewässer zwischen den verschiedenen Nutzergruppen?

  5. Welchen Beitrag können verschiedene Nutzergruppen zum Gewässerschutz leisten?

  6. Wie kann eine gemeinsame Verantwortungsübernahme im Sinne einer Trägerschaft durch regionale Akteure erreicht werden?

18:00 Verabschiedung



Sonnabend, 23.9.2016

Zusatzprogramm für Interessierte: Geführte Kanutour durch den südlichen Nationalpark mit dem Natur- und Landschaftsführer Thomas Volpers