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Projektstart für „Regionales Bio-Gemüse aus Brandenburg“

Die Fördergemeinschaft Ökologischer Landbau Berlin-Brandenburg e. V. (FÖL e. V.) und die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) konnten sich gemeinsam mit 12 Unternehmen aus Landwirtschaft, Handel und Verarbeitung als Operationelle Gruppe „Mehr Bio-Gemüse aus Brandenburg“ im Förderprogramm der Europäischen Innovationspartnerschaft „Landwirtschaftliche Produktivität und Nachhaltigkeit“ (EIP-AGRI) durchsetzen. Das Projekt läuft fünf Jahre vom 01. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2022. Ziel des Projektes ist der Aufbau einer schlagkräftigen, nachhaltigen und skalierbaren Bio-Gemüseproduktion in Brandenburg.

Feierliche Übergabe des Bewilligungsbescheides

Feierliche Übergabe des Bewilligungsbescheides durch Brandenburgs Landwirtschaftsminister Jörg Vogelsänger an einige Mitglieder der Operationellen Gruppe (v.l.n.r: M. Wimmer, A. M. Häring, H. Rieken, A. Bangert, C. Braun, A. Riediger, Minister J. Vogelsänger)

Foto: Beblek 2017

Zusammen mit dem FÖL e. V. haben Prof. Dr. Anna Maria Häring, HNEE-Professorin für Politik und Märkte in der Agrar- und Ernährungswissenschaft, Dr. Henrike Rieken, Koordinatorin des Innoforum Ökolandbau Berlin-Brandenburg, und Charis Linda Braun, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der HNEE, lange und ausgiebig an der Projektantragstellung gearbeitet. Mit Erfolg: Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung am 06. September 2017 bekamen die Mitglieder der Operationellen Gruppe den Bewilligungsbescheid durch Brandenburgs Ministerpräsidenten für Infrastruktur und Landwirtschaft, Jörg Vogelsänger, überreicht.

Die große Nachfrage nach Bio-Gemüse, nicht nur im Handel, sondern auch bei Restaurants und der Gemeinschaftsverpflegung, war Anlass das Projekt zu initiieren. Trotz des vorhandenen Marktpotenzials entwickelt sich der Gemüseanbau in Brandenburg nur schleppend. Die zu geringe Anzahl an Gemüse-Anbaubetrieben kann den Bedarf in der Hauptstadtregion nicht decken. Zusätzlich fehlt es vielen Betrieben an Produktionserfahrung im Gemüseanbau. Hinzu kommen mangelnde Markttransparenz, ineffiziente Lage- und Logistiksysteme sowie fehlende Vorverarbeitungskapazitäten. Hier setzt das Projekt an: Entstehen soll eine komplett neue Wertschöpfungskette für die Versorgung der Außer-Haus-Verpflegung bzw. des Handels. Ziel ist es, Einstiegsbarrieren zum Bio-Gemüsebau zu überwinden und die Produktions-, Verarbeitungs-und Logistikprozesse zwischen den Betrieben und den nachgelagerten Wertschöpfungsstufen anzukurbeln. Für eine höhere Transparenz des Marktes und Stärkung der fachlichen Kompetenzen im Bio-Gemüseanbau werden neue Austausch- und Beratungsformate entwickelt.

Erfreulich für die HNEE ist darüber hinaus die starke Beteiligung von Brandenburger Unternehmen, die von Absolvent*innen aus den Ökolandbau-Studiengängen „Ökolandbau und Vermarktung“ und „Öko-Agrarmanagement“ geführt werden. Sie profitieren von der Förderung des Bio-Gemüseanbaus und den begleitenden Beratungs- und Austauschformaten.

Für Rückfragen stehen Ihnen zur Verfügung:

Pressekontakt:
Johanna Köhle
Leiterin Hochschulkommunikation
Tel.: +49 3334 657-248
E-Mail: johanna.koehle@hnee.de

Fachkontakte:
Prof. Dr. Anna Maria Häring
Fachbereich Landschaftsnutzung und Naturschutz
Fachgebiet Politik und Märkte in der Agrar- und Ernährungswissenschaft
Tel.: +49 3334 657-348
E-Mail: anna.haering@hnee.de

Dr. Henrike Rieken
Koordination InnoForum Ökolandbau Brandenburg
Tel.: +49 3334 657-315
E-Mail: henrike.rieken@hnee.de

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