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Neu, innovativ und zukunftsweisend: Einzigartiger Masterstudiengang beginnt im Wintersemester an der HNEE – Bewerbungen noch möglich


© HNEE 2018 Ulrich Wessollek

FST-Dozentin Prof. Dr. Heike Walk (links) erklärt zwei Studierenden vom Fachbereich für Wald und Umwelt, wie der Master inhaltlich aufgebaut ist.

© HNEE 2018 /Ulrich Wessollek


Die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) bietet zum kommenden Wintersemester erstmals den englischsprachigen Studiengang „Forestry System Transformation“ an. Hierbei erlernen Studierende das Handwerk für eine Waldwirtschaft, die auf die kommenden Herausforderungen adäquat und flexibel reagieren kann.

Der Wald bietet Lebensraum, trägt zur Verbesserung der Luftqualität bei, ist ein Holzlieferant, wird als Erholungsort wahrgenommen, bewahrt die Biodiversität, hat eine gesundheitsfördernde Wirkung und erbringt noch viele weitere Leistungen für seine Umwelt. „Das macht ihn komplex und spannend zugleich. Die Bandbreite seiner Ökosystemleistungen ist umfangreich und wird in der Praxis noch nicht vollumfänglich ausgeschöpft. Das wollen wir mit unserem neuen Masterstudiengang ändern“, sagt Prof. Dr. Tobias Cremer, Dozent für Forestry System Transformation (FST). Es geht um Veränderungen in der Forstwirtschaft, die aufgrund neuer gesellschaftlicher und ökologischer Anforderungen (z.B. Anpassung an Klimawandel oder auch die verstärkte Nutzung durch Erholungssuchende), unumgänglich geworden sind. „Seit vielen Jahren müssen Forstbetriebe viel mehr leisten, als es das traditionelle Bild eines in Grün wandelnden Försters suggeriert. Die Nutzung von Waldressourcen beeinflusst die Waldökosysteme, Ökosystemleistungen und die damit verbundenen Wertschöpfungsketten. Damit müssen sich Betriebe stetig auseinandersetzen – eine vielseitige, verantwortungsvolle Aufgabe“, fügt Studiengangsleiter Prof. Dr. Carsten Mann hinzu. Künftige Absolvent*innen sollen für bestehende und neue Nutzungskonflikte innerhalb der forstlichen Praxis sensibilisiert werden. Im Rahmen des Studiums werden deshalb Lösungswege entwickelt, die ökologisch und ökonomisch nachhaltig vertretbar sind. „Als Mitarbeiter*in eines forstlichen Betriebs braucht man ein Auge für Trends, man muss in der Lage sein, Veränderungsprozesse anzustoßen, zu begleiten und aktiv mitzugestalten. Auch kritisch zu hinterfragen, will gelernt sein“, sagt Prof. Dr. Tobias Cremer. Mit dem Masterstudiengang FST werden die künftigen Forstexpert*innen auf Chancen und Grenzen des Marktes, Staates und netzwerkbasierten Lösungsansätzen vorbereitet. Anhand von bestehenden Praxisbeispielen und in Kooperation mit internationalen Partnern z.B. aus Frankreich oder Finnland werden diese dann eruiert.


Mehr Infos zum Studiengang: www.hnee.de/E9483


Interessierte Bachelorabsolvent*innen aus den Fachrichtungen Land- und Forstwirtschaft, Agrar- und Forstwissenschaften, Naturschutz- und Umweltwissenschaften und Ressourcenökonomie sowie verwandter Fächer können sich für den Masterstudiengang Forestry System Transformation noch bis zum 5. September 2018 bewerben. Weitere Infos zur Bewerbung unter www.hnee.de/K6315


Für Rückfragen stehen Ihnen zur Verfügung:

Fachkontakte

Prof. Dr. Carsten Mann, Studiengangsleiter

Fachgebiet: Nachhaltige Waldressourcenökonomie FST-Dozentin Prof. Dr. Heike Walk (links) erklärt zwei Studierenden vom Fachbereich für Wald und Umwelt, wie der Master inhaltlich aufgebaut ist.

Telefon: 03334 657-194

E-Mail: carsten.mann@hnee.de

Prof. Dr. Tobias Cremer

Fachgebiet: Forstnutzung und Holzmarkt

Telefon: 03334 657-166

E-Mail: tobias.cremer@hnee.de


Pressekontakt

Annika Bischof

Forschungs- und Transfermarketing
Hochschulkommunikation

Telefon: 03334 657-227

E-Mail: annika.bischof@hnee.de


Vollständige Pressemitteilung als PDF